Tipps und Tricks

In loser Folge haben wir für Sie verschiedene Themen aus unserem Fachbereich recherchiert, die für Sie vielleicht von Nutzem sein könnten. Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Spaß und freuen uns stets über Anregungen unserer Kunden.

  1. Streichen von Holzfenstern und -türen
  2. Schimmelpilzbekämpfung


Streichen von Holzfenstern und -türen

Abhängig vom Alter und der Witterungsexposition benötigen Holzfenster und -türen um einer teueren Sanierung oder einem Austausch vorzubeugen ab und zu einen neuen Anstrich. Wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen beim Renovieren der Holzfenster und -türen von Nutzen sein werden. Sind Holzteile schon einmal lackiert worden, so ist es unbedingt erforderlich den alten Lack soweit möglich abzuschleifen. Verwenden Sie dazu am besten handelsübliches Sandpapier.

Sicherheitshalber sollten Sie vor dem Streichen die Flächen, die sich direkt neben dem Fensterstock bzw. der Tür befinden, mit einem Klebestreifen abdecken. Auch die Fensterscheiben sollten so geschützt werden. Dadurch ersparen Sie sich das lästige Entfernen von Farbspritzern und Abbeizresten nach den Malerarbeiten. Wenn Sie auch die Fensterflügel streichen wollen, sollten Sie ihre Arbeiten unbedingt an warmen, trockenen Tagen durchführen da Sie die Fenster für längere Zeit offen halten müssen. Holzfenster und -türen auf der Wetterseite des Hauses benötigen häufiger einen neuen Anstrich. Bei Streichen von Fenstern werden immer erst die Falze bearbeitet.

Möchten Sie die Maserung des Holzes von Fenstern oder Türen wirkungsvoll sichtbar in Szene setzen, also die Holzteile gewissermaßen natur belassen, so versehen Sie sie am besten mit einer lösemittelhaltigen, farblosen und holzschützenden Grundierung. Diese schützt gegen Holzwürmer und Schimmel. Sollten Sie nähere Informationen hierzu benötigen, beraten wir Sie gern in unserem Fachgeschäft.

Streichen Sie immer nur in Holzrichtung und beginnen Sie bei den Ecken und Kanten sowie sonstigen schwer zugänglichen Stellen.

Senkrechte Flächen sollten immer von unten nach oben gestrichen werden. So vermeiden Sie sichtbare Ansatzstellen. Wenn Sie den Schlussanstrich mit einem Klar- oder Vorlack durchführen, erhalten Sie besonders gleichmäßige und glatte Oberflächen am Fensterstock bzw. -flügel. Dieser füllt nämlich alle noch vorhandenen Poren aus.


Lackieren der Tür

Auch beim Lackieren von Türen ist es wichtig, zunächst eventuell vorhandene alte Anstriche zu entfernen. Ist die Tür abgeschliffen, können Sie den Vorlack auftragen. Sie sollten beim Eintauchen des Pinsels in den Lackeimer darauf achten, dass die Schnurbindung des Pinsels nicht mit Lack benetzt wird. Nun lackieren Sie die vorgestrichenen Füllungen und die Rahmenteile. Streichen Sie von oben nach unten, nehmen Sie sich immer eine Teilfläche vor. Wenn Sie die Falze der ersten Kassette gestrichen haben, lackieren Sie anschließend gleich ihre Innenflächen. Der Vorlack wird in senkrechten Streifen mit dem Pinsel vertrieben. Diese Technik wird auch als "im Kreuzgang lackieren" bezeichnet. Möchten Sie Ihre Tür mit einer Rolle lackieren, so sollten Sie beachten, dass der Lackauftrag mit der Rolle ist etwas dünner ist. Insgesamt ist die Handhabung mit der Rolle etwas einfacher. Der letzte Strich der Vorlackierung wird in senkrechter Richtung in mehreren parallel nebeneinander verlaufenden Streifen aufgebracht. Wir empfehlen, den Lack zwei bis drei Tage trocken und aushärten zu lassen. Danach können Sie in gleicher Weise die Hauptlackierung vornehmen.

Beachten Sie unbedingt die Reihenfolge des Streichens:

  1. Kassetten
  2. Rahmenteile des Türblatts
  3. Türrahmen

Sollten Sie weitere Fragen haben, beraten wir Sie gern in unserem Fachgeschäft.

  Seitenanfang


Schimmelpilzbekämpfung

Die Tage werden kürzer und damit die Zeit, in der die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde sendet, die Luftfeuchtigkeit nimmt zu und alles erscheint nass und klamm, die letzten Bäume und Sträucher verlieren ihr Blätter und Früchte, die Farben der Natur weichem schmutzigen Grautönen und die eisigen Winde und der Nieselregen lassen keinen Zweifel daran, dass die letzten schönen Herbsttage entgültig vorbei sind. Mit einem Satz: Es beginnt die ungemütliche Zeit des Jahres. Wir Menschen möchten uns in unsere warmen Stuben zurückziehen und mit heißem Kakao und bei Kerzenschein in kuscheliger Atmosphäre ausharren, bis die Natur uns wieder ein freundlicheres Gesicht zeigt.

Doch besonders während dieser Zeit, in der die Temperaturunterschiede zwischen den geheizten Innenräumen und der kalten Außenwelt in den Gebäuden die Bildung von Kondenswasser forcieren, können sich unangenehme und dauerhafte Untermieter bei uns einschleichen: Schimmelpilze.

Nicht ausreichende Lüftung sowie zu durchlässiges und somit von innen feuchtes Mauerwerk begünstigen die Bildung des Schimmelpilzes. Anfangs sind nur einige kleine Stellen betroffen und das ganze wird eher als kosmetisches Problem angesehen. Doch bald schon entstehen größere Pilzgeflechte, die sich lebhaft weitervermehren. Sie hinterlassen an Wänden große Flecken, oft sehr farbenfroh, aber trotzdem bestimmt kein Grund zur Freude. Als heterotrophe Organismen können Schimmelpilze nicht wie andere Pflanzen das Licht zur Erzeugung von Energie nutzen, sondern ernähren sich von organischen Materialien. In der Biologie werden derartige Lebensformen als Reduzenten bezeichnet. Nährboden für Schimmelpilzkulturen liefern organische Stoffe, die fast überall vorkommen, in der Erde, im Holz, in Staubkörnern, sogar in Kunststoffen.
Die Zahl der vorkommenden Pilzarten wird auf die schwindelerregende Höhe von über 250.000 geschätzt. Zirka 100.000 sind bisher erfaßt. Die Vermehrung der Schimmelpilze erfolgt durch Sporulation, das heißt der Pilz gibt eine Unmenge von Sporen an die Luft ab. Gemeinsam mit anderen biologischen Partikeln wie Milben, Hautschuppen, Pollen und Bakterien sind Pilzsporen einer der Hauptbestandeteile des sogenannten Aeroplanktons. Dies ist die Gesamtheit all jener Partikel biologischen Ursprungs, die sich in der Luft befinden.
Die Sporen der Schimmelpilze können bei entsprechend disponierten Menschen zu allergischen Reaktionen, bis hin zum allergischen Asthma führen. Hausstaubmilben und Schimmelpilzsporen stellen die wichtigsten Allergene der Innenraumluft dar.
Die meisten Schimmelpilzarten gedeihen am besten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 80%. Als besonders bedeutsame Arten sind Aspergillus, Cladosporium, Penicillium und Alternaria bekannt. Schimmelpilze benötigen zum Gedeihen einen hohen Grad an Feuchtigkeit. Daher kann man sie bevorzugt in dauerfeuchten Ecken, im Bad, an Duschvorhängen und dauerelastischen Fugen beobachten. Natürlicher, aber nicht unbedingt weniger gefährlich kommen sie in schimmliger Blumenerde zum Vorschein. Doch genauso treten sie heute häufig an Wänden, neben Fenstern, hinter Schränken und Fußleisten auf. Verursacher ist dann meist eine hohe relative Luftfeuchtigkeit, die zu Innenkondensation führt, aber auch große Temperaturunterschiede können dies begünstigen. Hier kann die Luft weniger Wasser speichern und die Sättigungsgrenze, der sogenannte Taupunkt, an dem gasförmige Feuchtigkeit zu kondensieren beginnt, wird erreicht. Das Kondensat schafft dann die Basis für das Wachstum der Pilze.

Doch Schimmelpilze sehen nicht nur äußerst hässlich aus, sie sind für den Menschen auch gesundheitsschädigend. Das Einatmen von Schimmelpilzsporen über einen längeren Zeitraum hinweg kann zu dauerhaften Beschwerden führen. Darum gibt es in diesem Fall nur eine mögliche Reaktion: Der Schimmel muß dringend beseitigt werden!

Bei kleineren frischen Stellen, die offensichtlich auf falsches Raumluftklima zurückzuführen sind (z.B. nach Einbau neuer Isolierglasfenster), reicht eine Behandlung mit einer leicht fungiziden Substanz. Vorsicht geboten ist allerdings bei Mitteln, die Chlor als aktiven Wirkstoff enthalten. Das Chlor wird an die Raumluft abgegeben und kann gesundheitsschädigende Auswirkungen haben. Bei größeren oder älteren befallenen Flächen sollten Sie sich von uns fachmännisch beraten lassen.

Beachten Sie in jedem Falle folgende Regel, die die Verbraucherzentralen aufgestellt haben:


Haben Sie noch Fragen?

Besuchen Sie uns in unserem Fachgeschäft.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


  Seitenanfang